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Barrierefreies Web in Deutschland

Praktische Leitfäden zu WCAG 2.1, BITV 2.0 und inklusivem Design — für alle, die das Web zugänglicher machen möchten

Web-Barrierefreiheit ist keine optionale Funktion. Sie’s ein rechtliches Erfordernis in Deutschland und ein Zeichen von gutem Design. Hier findest du konkrete, umsetzbaren Anleitungen — von den Grundlagen bis zur Implementierung.

Leitfäden und Praktische Ressourcen

Lernen, verstehen und umsetzen — Schritt für Schritt

Laptop mit Code-Editor auf dem Bildschirm, leuchtender Monitor, modern eingerichteter Arbeitsbereich

WCAG 2.1 verstehen — Die Grundlagen erklärt

Ein Überblick über die vier Kernprinzipien von WCAG 2.1 und warum sie für deine Website wichtig sind.

12 min Anfänger März 2026
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Tastatur mit großen Tasten, deutlich sichtbare Navigation, helles Licht auf schwarzem Hintergrund

Tastaturnavigation implementieren — So geht’s

Schritt-für-Schritt Anleitung zur Implementierung vollständiger Tastaturnavigation auf deiner Website.

10 min Mittelstufe März 2026
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Kopfhörer auf Schreibtisch neben Notizbuch, Arbeitsbereich für Accessibility-Tests

Bildschirmleser testen — Praktische Tipps

Wie du deine Website mit NVDA und JAWS testest, um sicherzustellen, dass sie für Nutzer mit Sehbeeinträchtigung funktioniert.

15 min Mittelstufe März 2026
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Deutsche Gesetzesbücher gestapelt auf Schreibtisch, BITV 2.0 Dokumentation

BITV 2.0 — Deutsche Anforderungen verstehen

Was ist die BITV 2.0 und wie unterscheidet sie sich von WCAG? Ein praktischer Überblick für deutsche Webseiten.

11 min Anfänger März 2026
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Die vier Grundprinzipien barrierefreien Designs

WCAG 2.1 basiert auf diesen vier Säulen — jede ist essentiell

Wahrnehmbar

Alle Informationen müssen für die Sinne wahrnehmbar sein. Das bedeutet: Alternativer Text für Bilder, Kontrast für Farben, Untertitel für Videos.

Bedienbar

Alle Funktionen müssen per Tastatur nutzbar sein. Keine Fallen für Nutzer, die nur mit der Tastatur arbeiten.

Verständlich

Der Text muss lesbar sein, die Navigation logisch, und die Eingaben sollten vorhersehbar sein. Nutzer verstehen sofort, wie deine Website funktioniert.

Robust

Dein HTML muss sauberer Code sein, damit Assistive Technologien ihn korrekt interpretieren können.

So startest du mit Barrierefreiheit

Fünf konkrete Schritte für den Anfang

1

Semantisches HTML verwenden

Nutze echte HTML-Elemente wie <button>, <nav>, <header> statt überall <div> zu verwenden. Das’s die Grundlage für alles andere.

2

Farbkontrast überprüfen

Stelle sicher, dass Text und Hintergrund genug Kontrast haben (mindestens 4.5:1). Tools wie WebAIM helfen dabei sofort.

3

Alt-Texte für alle Bilder

Jedes Bild braucht einen aussagekräftigen Alt-Text. Beschreibe, was im Bild ist — nicht einfach “Bild1.jpg”.

4

Mit Tastatur testen

Schalte deine Maus aus und navigiere nur mit Tab und Enter. Wenn du nicht überall hinkommst, haben Nutzer mit Sehbeeinträchtigung auch Probleme.

5

Mit einem Bildschirmleser testen

NVDA (kostenlos) ist einfach zu bedienen. Starte deine Website damit und höre, wie Nutzer mit Sehbeeinträchtigung sie erleben würden.